Was unterscheidet die
Freien Wähler von den Parteien?
Unterschied
zu den Parteien:
- Die Freien Wähler haben
bei ihren
Entscheidungen keine ideologischen Zwänge oder
parteipolitische
Vorgaben zu beachten.
- Sie treffen ihre Entscheidungen
ausschließlich sach-, personen- und ortsbezogen im Interesse
des Gemeinwohles.
- Für die Freien
Wähler stellt
die kommunale Selbstverwaltung die Grundlage der Demokratie dar. Sie
sind der örtlichen Gemeinschaft und nicht dem Interesse von
Einzelpersonen oder Gruppen verpflichtet.
- Die Freien Wähler kennen
keine
hierarchischen Strukturen. Der Landesverband der Freien Wähler
bietet Informations- und Organisationshilfen bei der
Bewältigung örtlicher Probleme.
Vorteile
gegenüber Parteien:
- Die Freien Wähler
konzentrieren sich überwiegend auf die Aufgaben ihrer
Gemeinden und Landkreise.
- Die Ortsverbände der
Freien
Wähler sind selbständige, örtliche
Organisationen und
keine nachgeordneten Gliederungen des Kreis- Landes- oder
Bundesverbandes.
- Die Kandidaten der Freien
Wähler
können als Persönlichkeiten auch von den Mitgliedern
der
politischen Parteien gewählt werden, da sie nicht in der
ideologischen oder parteipolitischen Konkurrenz stehen.
- Selbstverwaltung bedeutet
für Freie
Wähler die Übernahme der Mitverantwortung bei der
Gestaltung
der örtlichen Lebensverhältnisse. Sie bietet ihnen
kein
Sprungbrett für bezahlte oder höhere Ämter.
- Freie Wähler entscheiden
bei den
Landtags-. Bundestags- und Europawahlen frei und unabhängig.
Sie
sind auf keinen „eigenen“ Abgeordneten festgelegt,
sondern
können sich nach demokratischen Spielregeln mit ihren Anliegen
an
jedes Parlamentsmitglied wenden.
Nachteile
gegenüber Parteien:
- Die Freien Wähler
können auf
keine Werbefinanzierung aus Steuernmitteln zurückgreifen, wie
dies
bei Parteien durch das Parteiengesetz möglich ist.
- Die Freien Wähler
stoßen auf
kein permanentes Medieninteresse, da die tägliche kommunale
Praxis in der Regel hierfür nur bedingt geeignet
ist. Die
politischen Parteien und ihre Vertreter dagegen erscheinen
allgegenwärtig, denn immer ist eine Parlamentswahl absehbar
oder
steht ein Gesetzesvorhaben zur Diskussion.
- Für Informations- und
Wahlkampfveranstaltungen der Freien Wähler stehen nur die
ersparten Eigenmittel zur Verfügung. Die
Unterstützung durch
Abgeordnete oder Minister scheidet bei Veranstaltungen oder durch
Presseberichte, vor Wahlen oder im permanent betriebenen Wahlkampf, aus.
Fazit:
Die Freien Wähler bekommen keine Vorgaben von
übergeordneten
Verbänden. Im Gegenteil, die Kreis- Landes- oder
Bundesverbände vertreten lediglich die Interessen der
Ortsverbände der Freien Wähler.
Somit liegt es doch auf der Hand: „Wir machen es
besser!“
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